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Ich habe es gewagt. Von meinem Roman, ja es wird ein Roman, schon wegen der Menge an Text, der bisher geschrieben wurde … also von meinem Roman habe ich ein paar Teile einem interessierten Fachpublikum gezeigt. Oh Gott, hört sich das verschrubbelt an. Interessieres Fachpublikum, oder auch Literaturinteressierte – oioioi – ist das was ich schreibe Literatur?
Wie definiert man Literatur?
Naja egal, es ist ne kleine Gruppe, die nicht schnell genug „nein“ gesagt hat, als ich fragte: wollt ihr mal gucken?

Also durften sie, mußten sie lesen.
Das war ganz schön aufregend! Ich hatte echt Herzkaspar, als ich das dahingeschickt hatte.
Und dann kamen die Kritiken.
Ich weiß immer nie, wie damit umgehen. Ist schon scheiße.
Einige waren wirklich begeistert, ahh das ging dann runter wie Öl.

Andere waren nicht so angetan. Traff nicht so ihren Geschmack.  Sie hatten was anderes erwartet.
Ja, das kann passieren.
Wer nen Krimi erwartet hat, liegt hier eben falsch.

Und dann war da noch der Eindruck  eines Lesers:
„Zu kurze Sätze, zu journalistisch.“

Ich kann es nicht verleugnen, so bin ich halt gewohnt zu schreiben. Hab wohl zu lange bei der kleinen Zeitung in meiner kleinen Geburtsstadt geschrieben. Da ist man dann so im Fluss irgendwie.

Jemand anderer mente: „Zuviele Fremdworte.“ Erm?? Wirklich jetzt?
Aber man kann doch ein Fremdwort nachschlagen oder?

Mal gucken was das interessitere Fachpublikum zu weiteren Kapitel sagen wird.

Gelacht haben sie aber alle.
Liebe Grüße von